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Mauertrockenlegung mit 30 Jahre Garantie

Mauertrockenlegung mit 30 Jahre Garantie

Mauerwerkstrockenlegung mit Vollkunststoffisolierkeile

Austausch der Lagerfuge gegen eine einbaufertige HorizontalsperreSperrschicht

Mit Vollkunststoffisolierkeilen als neue Horizontalsperre zur nachträglichen Erneuerung einer defekten horizontalen Sperrschicht zum Schutz vor aufsteigender Feuchtigkeit in Bauwerken mit erdberührenden Bereich nach erfolgtem abschnittsweisen horizontalen Mauerschnitt mittels Mauersägen.

Auf der Grundlage des Mauersägeverfahrens wurde eine neue horizontale Sperrschicht entwickelt und seit 1993 erfolgreich eingesetzt nach Selbsttestzeit. Diese ist einbaufertig und funktioniert seit dem ohne Mängel.

Wie beim bisherigen Sägeverfahren wird in der Lagerfuge, mit einer Mauersäge, ein
durchgängiger exakt 8 mm dicker Schnitt ausgeführt.
Dieser Schnitt wird mit Vollkunststoffisolierkeilen sofort kraftschlüssig ausgefüllt.
Hierbei wird die untere Keillage eingelegt und die obere Keillage eingeschlagen.
Durch die Keilwirkung ist die Kraftschlüssigkeit der Schnittfuge wieder vollflächig hergestellt.
Alle Lasten oberhalb der Schnittfuge werden sofort wieder aufgenommen.

Unter Beachtung des Lastverteilungswinkels von 60° kann der Mauerschnitt weitergeführt werden.
Bei der weiteren Montage wird die untere Keillage bündig an die vorherige Keillage eingelegt.
Die obere Keillage wird dann über den Stoß der beiden unteren Keillagen, bündig eingeschlagen.
D.h. am Beginn der Einbauarbeiten wird der Kraftschluß der oberen Keillage nur mit einem halben Isolierkeil ausgeführt.
Die Längsabmessungen der Isolierkeile sind so gewählt, dass bei bündigem Anschluss an die vorherige Keillage immer
ein ca. 1 cm, über die gesamte Wanddicke, keilförmig zulaufender Drainageschlitz entsteht.
Über diese Drainageschlitze läuft das Wasser aus dem Kapillarsystem oberhalb der Schnittfuge, über das Gefälle der
unteren Keillage, ab und muss nicht zeitaufwendig über die Wandflächen abgeleitet werden.
Die Stöße an den Ecken und Wandanschlüssen werden bündig ohne Überdeckung ausgeführt.

Begründung:

Es ist Stand der Wissenschaft, dass zum Aufsteigen von Wasser ein Kapillarsystem mit einem Radius der
Kapillaren von 10 bis 100 Mikrometer vorhanden sein muss.
Mit dem 8 mm dicken horizontalen Sägeschnitt ist das wasserleitende Transportsystem zwischen dem Mauerwerk
unterhalb und dem Mauerwerk oberhalb der Schnittfuge komplett entfernt.
Der sofortige Einbau der kraftschlüssigen Isolierkeile sichert diesen Zustand dauerhaft.
Auch ein bündiger Anschluss bei Eckausbildungen und Wandanschlüssen stellt kein wasser leitendes Transportsystem
sondern eine zusätzliche Drainagemöglichkeit dar.
Die Stöße sind somit, für aufsteigendes Wasser, physikalisch dicht ohne das die Schichten miteinander verbunden sind.
Die Isolierkeile haben eine raue und eine glatte Seite. Beim Einbau müssen sich die rauen Seiten begegnen. 
Mit dieser Einbauart wird die Haftreibungszahl an der Gleitfläche maximal gestaltet.
Die größte Steigung gilt für die Isolierkeile der 25 cm dicken Wände.
Sie beträgt 1,2° = 2,1%. Die erforderliche Haftreibungszahl an der Gleitfläche beträgt 0,02.

Kennwerte der Druckfestigkeit:

Nach dem Sägeschnitt wird die 8 mm dick herausgesägte Lagerfuge gegen die Isolierkeile ausgetauscht.
Die DIN 1053 - Mauerwerk aus Mauersteinen - fordert eine Mindestdruckfestigkeit bei Güteprüfung für den
Mauermörtel:

- Mörtelgruppe II   Kalkzementmörtel von  2,5 N/mm²

- Mörtelgruppe IIa             "               "     5,0 N/mm²

- Mörtelgruppe III              "               "   10,0 N/mm²

- Mörtelgruppe IIIa            "               "   20,0 N/mm²

Für die Isolierkeile gilt z.Zt. der Prüfbericht der Bundesanstalt für Materialforschung und Prüfung Berlin vom 06.03.2015.
Er weist für die Druckprüfung einen Mittelwert bei 4% Stauchung von 24,7 N/mm² aus.
Die uneingeschränkte Einsatzmöglichkeit der Isolierkeile ist somit für alle Mauerwerksbauten aus Ziegelsteinen
gegeben. Das Sortiment umfasst Isolierkeile für 25, 38 und 50 cm dicke Wände.
Die Dicken der Längsseiten betragen einheitlich 6,5 mm an der dicken und 1,5 mm an der dünnen Keilseite.
Damit ergeben zwei Isolierkeile zusammen eine (zweilagige) 8 mm dicke Kunststoffhorizontalsperre.
Um eine ökonomisch sinnvolle Losgröße bei der Herstellung der Isolierkeile zu erreichen, betreiben wir eine
Lagerwirtschaft. Die Isolierkeile sind somit, in allen Abmessungen, ständig verfügbar.

Einbaulage

Bei Einbaulagen unterhalb vom Erdreich wird eine vertikale Sperrschicht zwingend notwendig, die dann mit einer
Dickbeschichtungsmasse - ohne Putzüberdeckung - an die bitumenresistenten Isolierkeile angeschlossen werden muss.
Es ist zu entscheiden ob zum Abfließen des Kapillarwassers eine technologische Pause eingelegt wird oder die
untere Keillage mit dem Gefälle zur Gebäudeinnenseite verlegt wird.

Arbeitsrichtung

Der Sägefortschritt muss von rechts nach links erfolgen um die bereits eingelegte 1. Keillage vom Abraum
freizuhalten. Nur so kann die 2. Keillage problemlos eingeschlagen werden.

Vorteile der montagefähigen horizontalen Sperrschicht aus Isolierkeilen:

- Nach dem Einschlagen der oberen Keillage ist die Schnittfuge kraftschlüssig, über die gesamte Wanddicke,
  ausgefüllt und lässt keine Setzungen mehr zu. Es verbleiben keine Hohlräume die noch geschlossen werden müssen.
- Durch die Drainageschlitze kann das Kapillarwasser im Mauerwerk oberhalb der Schnittfuge ab laufen.
  Es muss nur noch die verbleibende diffuse Feuchtigkeit über die Verdunstungsflächen abgeleitet werden.
- Die Stabilität der Isolierkeile sichert einen Montagevorgang ohne Beschädigung der Keile. Die Dichtheit ist somit garantiert.
- Vorhandenes Sichtmauerwerk wird nicht beschädigt.
- Im Fall, dass die Schnittfuge nach dem Sägeschnitt größer als 8 mm ausfällt, können Folien unterschiedlicher Dicken
  und Abmessungen, zum Ausgleich, unter die untere Keillage eingelegt werden, so das beim Einschlagen der
  oberen Keillage der Kraftschluss wieder hergestellt ist.
- Bei kurzen Wandabschnitten (Pfeilern) wird der Mauerschnitt mittig, also im Kernbereich ausgeführt und durch den Einbau
  der Isolierkeile die Kraftübertragung durchgängig gesichert. Die Randbereiche werden anschließend ausgeführt.

Für den möglichen Selbsteinbau der Isolierkeile wird die erforderliche Sägetechnik leihweise bereitgestellt. 
Zur Abstimmung über die Sägebedingungen ist eine Kontaktaufnahme notwendig.
Die komplette Ausführung der Leistungen übernehmen Betriebe in der jeweiligen Region.

Zur Dokumentation gehören:

- Produktbeschreibung / Einbauanleitung
- Zertifiziertes Prüfzeugnis

In der Regel erhalten Sie eine 5-10 jährige Gewährleistung nach § 13 der VOB Teil B, in der bei Vertragsschluss
gültigen Fassung. Wenn überhaupt, siehe Kleingedrucktes.
Sie sind jedoch am Tag der Abnahme nicht in der Lage verdeckte Mängel zu erkennen. Daraus resultierende Schäden
können sich spät bemerkbar machen.

Wir gewähren ab dem Tag der Abnahme eine freiwillige Garantie in Höhe von 30 Jahren gem. bürgerlichem Gesetzbuch.
 

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